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Damit der Hausbau kein Fass ohne Boden wird

Tipps zum Hausbau – Grundstückssuche

Für nicht wenige Menschen wurde der Traum von den eigenen vier Wänden zum Albtraum. Laut einer Untersuchung des Bauherren-Schutzbundes fehlen sogar in 56 Prozent aller Fälle verbindliche Fristen, bei fast jedem neunten Vertrag ist kein Bauzeitenplan enthalten und nur gut ein Drittel aller Verträge enthält einen Festpreis. Große Fehler, die die Bauherren arm und die Baufirmen reich machen.

Bevor man sich jedoch über das neue Haus Gedanken macht, muss zunächst ein passendes Grundstück her. Daher heißt es zunächst, passende Objekte anhand selbst festgelegter Kriterien, wie Lage und Größe zu finden. In Bezug auf den Standort sollte man sich daher Gedanken machen, ob man lieber auf dem Land oder in der Stadt wohnen möchte, auch die Nähe zur Arbeit, zur Familie, zu Schulen, Einkaufsmöglichkeiten etc. spielt da eine wichtige Rolle. Anschließend muss die Nutzungsart geprüft werden und selbst wenn es sich um ein Baugrundstück handelt, heißt das noch lange nicht, dass in zwei drei Jahren keine große Straße dran vorbeiführt, nur weil es zum momentanen Zeitpunkt dort sehr ruhig ist. Ein Blick in die Bauentwicklungspläne der Stadt ist daher sehr empfehlenswert. Auch ein Grundstück, auf dem früher mit umweltgefährdenden Stoffen gearbeitet wurde, möchte kein Bauherr sein eigen nennen. Daher ist vor dem Grundstückskauf unbedingt die Altlasten-Kataster der Umweltbehörde zu kontaktieren. Auch auf einen Blick in das Baulastenverzeichnis sollte nicht verzichtet werden.

Bevor man den Kaufvertrag unterschreibt, überprüfen dafür qualifizierte Rechtsanwälte die Unterlagen, auch ein Gang zu den Grundeigentümerverbänden oder zur Verbraucherzentrale ist möglich. Der Wechsel des Eigentümers gilt im Übrigen erst mit dem Wechsel im Grundbuch, welches auch die Rechte und Lasten des ausgewählten Objektes wiedergibt,  als vollzogen. Dieser Wechsel findet jedoch erst einige Monate nach der Beurkundung vom Notar statt. Daher sollte man sich direkt nach dem Notartermin mittels einer Auflassungsvormerkung im Grundbuch absichern. 

 

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