Archiv Januar 2020

Tipps für die Wertsteigerung einer Immobilie

Wer eine eigene Immobilie besitzt und diese in absehbarer Zeit verkaufen möchte, der sollte sich intensiv mit dem Thema Wertsteigerung befassen. Natürlich ergibt es auch Sinn, die Immobilie attraktiver zu gestalten, wenn Eigentümer selbst erst noch einige Jahre im Haus oder der Wohnung leben möchte. Ganz nebenbei wird nämlich auch der Wohnkomfort deutlich verbessert.

Bäder und Sanitäranlagen modernisieren

Die Bäder und Gäste-WCs sind in der Regel jene Räume, welche von potenziellen Käufern genau unter die Lupe genommen werden. Umso wichtiger ist es, dass dieser Bereich frühzeitig modernisiert wird. Obwohl die Kosten für ein neues Waschbecken, eine Dusche oder eine Badewanne verhältnismäßig niedrig sind, wertet dieser Schritt das Gebäude beträchtlich auf.

Beim Austausch sollte darauf geachtet werden, dass das Waschbecken und Co. von angesehenen Marken stammen. Hier erkennen mögliche Käufer bei einer Besichtigung auf den ersten Blick, dass nicht gespart wurde. Der Aufpreis lohnt sich also! Zudem sind diese Produkte von guten Marken in der Regel langlebiger.

Wer das Bad ohnehin modernisiert, der sollte zudem darauf achten, dass die Dusche schwellenfrei ist und die Badewanne ausreichend groß wird. Dadurch wirkt das Bad gleich luxuriöser und eignet sich auch und gerade für ältere Menschen, welche sich eine neue Immobilie am häufigsten leisten können und wollen.

Die Außenanlagen nicht außer Acht lassen

Sofern zu der Immobilie ein Garten dazugehört, sollte diese möglichst vor neugierigen Blicken von außen geschützt werden. Wer sich frühzeitig darum kümmert, dass hohe Hecken oder Sträucher die grüne Oase abschirmen, der darf sich über mehr Privatsphäre freuen. Dieser Punkt liegt besonders vielen Käufern am Herzen.

Wer den Wert seiner Immobilie beträchtlich steigern möchte, der sollte zudem über die Anschaffung von einem großzügigen Swimmingpool nachdenken. Dieser vermittelt gleich auf den ersten Blick: Wer hier lebt, der lebt gut. Namhafte Pools und passendes Zubehör findet man zum Beispiel bei www.poolseller.de. Die wenigsten Häuser verfügen über einen eigenen Pool. Daher wird dieses Extra dafür sorgen, dass die eigene Immobilie aus der Masse hervorsticht. Vor allem für Familien mit Kindern wird das Haus so noch wesentlich attraktiver.

Bevor die ersten Menschen zur Besichtigung kommen, sollte sich am besten ein professioneller Gärtner um die Anlage kümmern. Hier muss mindestens das Unkraut entfernt, vorhandene Pflanzen gepflegt und die Wege gereinigt werden. Bevor die Interessenten das Haus betreten, sorgt der Vorgarten und Eingangsbereich für einen guten ersten Eindruck. Das trägt ebenfalls zur Wertsteigerung bei.

Effektives Heizen steigert den Kaufpreis

Heute legen die meisten Käufer einen besonderen Wert auf die Energieeffizienz der Immobilie. Umso wichtiger ist es, dass die Fenster frisch saniert daherkommen. Der Einbau neuer Fenster kostet nicht die Welt und sorgt für einen besseren U-Wert. Dieser Wert gibt Aufschluss darüber, wie gut der Wärmeschutz in einer Immobilie ist. Je niedriger die Kennzahl ist, desto eher steigt die Immobilie im Wert.

Auch eine moderne Heizungsanlage sorgt dafür, dass die Immobilie an Wert hinzugewinnt. Spätestens dann, wenn die Heizung älter als 15 Jahre ist, gilt sie heute als Energieverschwender. Entsprechend würden potenzielle Interessenten vor dem Kauf zurückschrecken oder zumindest weniger bezahlen wollen.

Der nachträgliche Einbau einer effizienten Heizung lohnt sich nicht nur im Hinblick auf die Steigerung des aktuellen Wertes, sondern spart bereits in der kommenden Heizperiode Geld ein. Allerdings handelt es sich bei diesem Schritt um eine größere Investition. Hier lohnt es sich, den Aufwand und den Ertrag vorab genau zu kalkulieren und die Anbieter miteinander zu vergleichen.

Auch eine bessere Wärmedämmung sorgt dafür, dass die Immobilie effizient beheizt werden kann. Die Dämmung für den Keller, das Dach und die Wände muss sehr gut zur Bauweise und Lage des Hauses passen. Wer sich hier ausführlich beraten lässt, der kann die Vorteile bei einem eventuellen Verkauf plausibel darlegen. Das steigert nicht nur den Wert, sondern auch die Chancen, die Immobilie schneller zu verkaufen.

Umgestaltung der Wohnräume

Zugegeben, hier handelt es sich um einen großen Schritt. Weil heute offene Wohnräume modern und gefragt sind, lohnt es sich dennoch, den Grundriss zu öffnen. Eine offene Küche, die direkt mit dem Wohn- bzw. Essbereich verbunden wird, kommt besonders gut an. Eine offene Gestaltung im Bereich des Eingangs sorgt außerdem dafür, dass die Immobilie optisch größer sowie heller wirkt – gute Argumente, um die Immobilie zu einem guten Kurs zu verkaufen.

Werden die Räume nicht nur offen, sondern auch noch barrierefrei gestaltet, trägt das zusätzlich zu einem besseren Wert am Markt bei. Wer die Immobilie auch in vielen Jahren und im Alter nutzen möchte, der zahlt an dieser Stelle gerne mehr für das Eigenheim. Schwellenlose Übergänge innerhalb der Immobilie und zum Garten bzw. Eingangsbereich hin sind ein erster wichtiger Schritt.

Wenn die Immobilie schon älter ist, wird der Keller und der Dachboden meistens nur als Abstellfläche genutzt. In vielen Fällen lohnt es sich, diese beiden Geschosse auszubauen, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Im Keller kann zum Beispiel eine separate Wohnung integriert werden, während das Dach als großes Kinderzimmer mit eigenem Bad dient.

Immobilien als Kapitalanlage

Besonders in den Zeiten niedriger Zinsen ist für die Kapitalanleger eine Immobilie ideal. Häuser und auch Wohnungen gelten als wertbeständig und versprechen bedeutende Renditen. Laut CITY Immobilienmakler GmbH kann hier eine Wertspanne von 4 bis 6 Prozent im Jahr erreicht werden. Diese Rendite im Bereich der Verzinsung, welche Sparer in Deutschland in den 1990er Jahren auf den Sparkonten bekommen haben.

Die wichtigsten Faktoren zur Berechnung der Rendite für Immobilien

Heute bekommt man für das Guthaben auf Tagesgeldkonten und Sparbüchern nur minimale Zinsen. Nur die besonders guten Tagesgelder und auch Festgeldkonten übertreffen noch die Inflation. Die besten Renditen erzielt man noch im Betongold, also mit Immobilien.
Wer sich für Immobilien als Kapitalanlagen interessiert, bekommt von den Maklern oder Verkäufern meist eine Modellrechnung oder eine Angabe der zur geplanten Rendite. Wie die Renditeberechnungen zeigen, erfüllen sich die Erwartungen der Kapitalanleger vor allem, wenn der Wert der Immobile und die Miete bis hin zum Verkauf drastisch ansteigen und der Erhaltungsaufwand niedrig bleibt. Oftmals sind diese Annahmen allerdings sehr optimistisch.

Immobilien zählen zu den preisintensivsten Objekten, welche die meisten Leute in ihrem Leben kaufen. Wer aber nicht selber in das Haus einzieht, sondern das Objekt als Kapitalanlage erwirbt, übersieht meist das finanzielle Ausmaß der Investition. Schuld hieran ist meist das Finanzierungsmodell, wonach die Anleger nur das nötige Eigenkapital für den Kauf und auch für die Nebenkosten einsetzen.

Worauf sollte man beim Kauf von Immobilien als Kapitalanlage achten?

Im Einzelnen sollte man vor einer Entscheidung für die Immobilie als Geldanlage einige Aspekte berücksichtigen. Man sollte beachten wie hoch der Kaufpreis im Verhältnis zur üblichen Jahreskaltmiete ist. Ebenso ist der Standort entscheidend für dieses Verhältnis. Ein Faktor von 20 ist hierbei günstig, 25 ist mittlerweile in den meisten Ortslagen üblich. Der Faktor 30 gilt als teuer, ist allerdings häufig anzutreffen.
Die Grunderwerbsteuer, die Notarkosten und auch die Maklerprovision sind für die entsprechende Immobilie ebenfalls zu beachten. Die Nutzungsdauer der Immobilie ist ein weiterer wichtiger Faktor. Es kommt beim Kauf vor allem darauf an, wie lange man das Objekt nutzen möchte.
Vor dem Kauf sollte man sich auch über die Mieteinnahmen informieren. Man sollte sich berechnen lassen mit welcher Kaltmiete je Quadratmeter man kalkulieren kann. Auch die Vermietung der leeren Wohnungen ist wichtig. Man sollte überlegen, ob man für die Akquise einen Makler beauftragt.
Für eine Immobilie ist der Erhaltungsaufwand von besonderer Bedeutung. Man sollte kalkulieren, welcher gemeinschaftliche Erhaltungsaufwand voraussehbar ist und wie viel Kapital man eventuell hierfür zurücklegen oder ansparen muss.

Wenn man die Eigentumswohnung finanzieren möchte ist die Zinsbindung ein weiterer Aspekt. Sie sollte kürzer ausfallen als die Nutzungsdauer. Man benötigt hier in jedem Fall nach der Zinsbindungsfrist eine günstige Anschlussfinanzierung. Man sollte sich von der Bank erklären lassen, wie sich ein Anstieg der Zinsen auf die Monatsrate und die Rendite auswirkt.

Quellenangaben:
https://www.finanztip.de/baufinanzierung/immobilie-kapitalanlage/